Puente del Inca


Die Brücke der Inkas ist eine Naturbrücke in Schwefelfarben. Und ein kleiner Ort mit Bushaltestelle. Ich hatte ja einen Platz im Bus für die Rückfahrt gebucht, der ging aber erst um Fünf. Der ursprüngliche Plan war,  auszuschlafen, sich umzudrehen, weiterschlafen, irgendwann mal das Zelt abbauen (yippie, zum letzten Mal) und runterzuschlendern.
Ich war um halb Fünf in der Früh wach. Ich.

Daumen machen (trampen) war erfolglos, all zulange wollte ich nicht herumstehen in der Sonne – die knallt hier ganz schön. Höhe und Ozonloch.

Also in eine Kneipe gesetzt und Fútbol geguckt. Ein anerkennendes Schulterklopfen vom Jefe bekommen, als er mich fragte, wie sich die Millonarios so schlagen. Ich mit Kennermiene so: Real Madrid liegt vorne. Es geht um die Copa del rei.

In der Kneipe hingen überall Bergfotos aus den 70ern herum, ein Kletterer in der Marmolada Direttissima, Gipfel in Nepal, zwei Lateinamerikaner in einer Hütte mit Reinhold. Ich hab gefragt, sein Vater war ein ziemlich guter Bergsteiger.

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